Kurzkonzept

Schwerpunkte unserer pädagogischen Arbeit

Die Vermittlung christlicher Werte wie Achtung vor den Mitmenschen und der Natur als Schöpfung Gottes, Toleranz, Offenheit und friedliche Konfliktbewältigung ist uns wichtig.

Die Eltern sind für uns Kooperationspartner. Sie sind erstverantwortlich für die Erziehung ihrer Kinder und wir begleiten, unterstützen und ergänzen sie dabei.
Mit unserem teiloffenen Konzept unterstützen wir den natürlichen Bewegungsdrang unserer Kinder.

Unser Qualitätshandbuch inkl. Konzept wurde von 2004 bis 2006 im Rahmen des Qualitätsmanagementprojekts QuikK 3 erstellt und wird ständig aktualisiert und erweitert.

Grundlage unserer pädagogischen Arbeit ist der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan.

Ziele

  • Förderung der Basiskompetenzen:
  • Selbstständigkeit
  • Sozialkompetenz (Teamgeist)
  • Sprachkompetenz
  • Entwicklung von Körpergefühl und Körperbewusstsein

Lernbereiche

Kognitiver Bereich (Merkfähigkeit, Beobachten, Vergleichen, Zuordnen, Sinn für das Wesentliche, Erfindungsgabe, Kreativität).

Sprachlicher Lernbereich
 (Verstehen und Gebrauch der Sprache, Erweiterung des Wortschatzes,
Differenzierung des sprachlichen Verhaltens: Bildung ganzer Sätze, Frage- Antwort  Ausrufesätze, Ausgleich sprachlicher milieubedingter Benachteiligungen, Erkennen sprachlicher Defizite).

Sozialer Bereich (Erkennen und Lösen von Konflikten, Hilfsbereitschaft und Einordnungsfähigkeit, Kontaktbereitschaft und Toleranz, aber auch Durchsetzung eigener Interessen, Erlernen von Selbstkontrolle und Umgangsregeln im Interesse eines humanen Gemeinschaftslebens). Zielt auf den religiösen Lernbereich hin.

Persönlichkeitsbereich (emotionale Ausgeglichenheit, mit Gefühlen umgehen z. B. Zorn, Trauer, Freude, Selbstständigkeit, altersangemessene Eigeninitiative, Entscheidungsfähigkeit, Erproben der eigenen Grenzen).

Grobmotorischer Bereich
 (Körperbeherrschung, Gleichgewicht, Koordination der Bewegungsabläufe, Lagebewusstsein, Orientierung im Raum).

Feinmotorischer Bereich
 (Stifthaltung, Schere, reißen, kleben, schneiden, hauswirtschaftliche Tätigkeiten).

Wahrnehmungsbereich (Sehen, hören, riechen, schmecken, tasten).

Umwelt und Sachbegegnung
 (ganzheitliche Auseinandersetzung mit einem Thema, Wissenserweiterung über Umwelt, Tiere, Menschen, Technik etc.).

Musik und Bewegungserziehung (Singen, tanzen, rhythmisches Begleiten, Instrumente(Orff), Klanggeschichten)

Lernen soll beim Kind ungezwungen und spielerisch erfolgen. Die Formen der Vermittlung von Lerninhalten sollen sich am individuellen Entwicklungsstand des Kindes orientieren.

Kurzer Tagesablauf

Was treiben die Kinder den halben oder ganzen Tag?

7.30 Uhr – Die ersten Kinder treffen ein, mal bedächtig, mal in Zeitdruck.

Kurze Gespräche zwischen Tür und Angel. In der Frühdienstgruppe werden alle Kinder bis 8.00 Uhr zusammen betreut.

8.00 – 9.00 Uhr – Dienstbeginn für alle übrigen Kolleginnen

Nun werden die Kinder in ihre jeweiligen Gruppen gebracht. Die Erzieherin empfängt und begrüßt die Kinder und ist Ansprechpartner. Durch unsere positive Aktivität zeigen wir den Kindern, dass wir bei Bedarf jederzeit erreichbar sind.

9.00 –10.30 Uhr – Öffnung der Spielbereiche nach dem Morgenkreis

Bis spätestens 9.00 Uhr sollen alle Kinder gebracht oder für diesen Tag entschuldigt sein. In allen Räumen ist Freispiel möglich, d. h. die Kinder können wählen, was sie spielen, wo sie spielen, und mit wem sie wie lange spielen möchten.

Unser Haus weist folgende Spielbereiche auf:

4 Gruppenräume, einen großen Turnraum, einen Malraum, einen Kreativraum, eine Bücherecke.

Durch die unterschiedlichsten Möglichkeiten und Anreize besteht ein breit gefächertes Spielangebot.

Alle diese Bereiche stehen jetzt den Kindern zur Verfügung. Zunächst erleben sie mit unserer Begleitung die Funktion der verschiedenen Räume, mit zunehmender Selbstständigkeit dürfen einzelne Kinder die Räume auch ohne Begleitung nutzen und auf diese Weise gegenseitiges Vertrauen erfahren.

Unsere Verantwortung liegt darin, die Kinder individuell einzuschätzen und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Grenzen zu erweitern und ihre Fähigkeiten zu erproben.

Das Frühstück ist als „gleitende Brotzeit“ in die Freispielzeit integriert. Zu besonderen Anlässen frühstücken wir gemeinsam, z. B. bei Geburtstagsfeiern oder beim gemeinsamen Gruppenfrühstück.

10.30 Uhr – Ende der Freispielzeit – gemeinsames Aufräumen

Zusammentreffen in der Stammgruppe, Angebote mit der Gesamtgruppe oder mit Teilgruppen (Sport, Musik, Bilderbücher, Malen, Basteln usw.) Das Kind macht Lernerfahrungen in folgenden Bereichen:

Sozialerziehung und Förderung des Gemeinschaftsgefühls, Persönlichkeitserziehung, Gedächtnisschulung, Spracherziehung, Musikerziehung, Wahrnehmung.

11.15 – 12.00 Uhr – Freispiel im Garten je nach Wetter und Jahreszeit

Im Sommer verändert sich der Tagesablauf, so dass entweder Angebote draußen stattfinden oder Zeiten flexibel gehandhabt werden.

(z.B. 9.00‑10.30 Uhr Freispiel draußen, anschließend ein Angebot)

12.00 Uhr – Ganztagskinder essen zu Mittag, anschließend Ruhephase für die 3-jährigen Kinder.

Alle übrigen Kinder werden in den Gruppen oder im Garten von 3 pädagogischen Fachkräften bis 14.30 Uhr betreut.

14.30 Uhr – Nachmittagsbetreuung

Jede Gruppe gestaltet ihren weiteren Tagesablauf nach Lust und Laune der Kinder.

Ab 14.00 Uhr können auch die Ganztagskinder abgeholt werden. Grundgedanke ist, Berufstätigen und ihren Kindern die Möglichkeit zu geben, so viel freie Zeit miteinander zu verbringen wie sie möchten.

17.00 Uhr – Kindergartenende

Unsere Ziele

Kindern bieten wir die Möglichkeit, in einer entspannten Atmosphäre Ruhe und Geborgenheit zu erleben, sich als Persönlichkeit in der Gruppe akzeptiert und wichtig genommen zu fühlen.

Wir nehmen uns Zeit, die Bedürfnisse und Interessen jedes einzelnen Kindes zu erkennen und zu versuchen, diesen gerecht zu werden. Kinder, die neu in die Einrichtung kommen, brauchen zunächst einmal Sicherheit in ihrer eigenen Gruppe. Wenn sie da hineingewachsen sind und ein Gefühl der Zugehörigkeit entwickelt haben, unterstützen wir sie dabei, die anderen Gruppen und Bereiche des Hauses für sich zu erobern.

Uns ist es wichtig, dass Kinder sich als unterschiedliche Individuen erkennen. Gleichzeitig sollen sie sich mit Fremden, mit Andersartigen auseinander setzen, um Besonderheiten tolerieren zu lernen.

Nur so ist ein Miteinander möglich.

Teamarbeit

Gute Teamarbeit ist eine wichtige Voraussetzung für unsere tägliche Arbeit. Dazu gehören Absprachen, Flexibilität, Übernahme von Verantwortung und Eigeninitiative.

Meinungsverschiedenheiten müssen ausgetragen, Regeln erarbeitet, vertreten und bei Bedarf geändert werden.

Der Elternbeirat …

… wird zu Beginn des Kindergartenjahres von der Elternschaft gewählt und ist ein beratendes Gremium.

Offiziell hat er die Aufgabe, „die Erziehungsarbeit des Kindergartens zu unterstützen und die Zusammenarbeit zwischen Kindergarten, Elternhaus und Träger (Kirchenverwaltung St. Andreas) zu fördern.“

Der Elternbeirat setzt sich also dafür ein, dass der Anspruch der Kinder auf Bildung und Erziehung im Kindergarten verwirklicht wird.

Das bedeutet, dass der Elternbeirat zu diesem Zweck insbesondere

  • das Verständnis der Eltern für die Bildungs- und Erziehungsziele des Kindergartens zu wecken versucht,
  • Wünsche, Anregungen und Vorschläge der Eltern entgegennimmt und dem Träger oder der Leitung des Kindergartens unterbreitet,
  • und sich beim Träger für eine angemessene Besetzung mit Fachkräften sowie für die sachliche und räumliche Ausstattung einsetzt.

Um diese offiziellen Ziele umzusetzen hält der Elternbeirat des Kindergartens St. Andreas regelmäßige Treffen ab (ca. alle 4 bis 6 Wochen), in denen gemeinsam mit dem Kindergartenteam und interessierten Eltern die aktuellen Themen besprochen und Wünsche und Vorschläge der Eltern eingebracht werden. Diese Treffen sind für alle Eltern offen!

Darüber hinaus lädt der Elternbeirat jedes Jahr zu Vorträgen und Schulungen für die Kinder und Eltern ein (z.B. Erste Hilfe Kurse).

Auch organisiert er regelmäßige Flohmärkte, hilft bei der Pflege des Gartens und veranstaltet zusammen mit dem Kindergartenteam eine Feier zu St. Martin und ein Sommerfest. Die Einnahmen aus diesen Festen werden zum Teil dem Kindergarten für außerplanmäßige Anschaffungen zur Verfügung gestellt, oder werden gemeinnützigen Organisationen gespendet.

Eine Mitarbeit im Elternbeirat macht also nicht nur Spaß, sondern man gestaltet damit aktiv die Umgebung, in der die eigenen Kinder einen großen Teil ihres Tages verbringen. Es lohnt sich daher, mitzumachen!

Die Wahl des Elternbeirates findet immer zu Beginn des neuen Kindergartenjahres statt. In Absprache mit dem Kindergartenteam setzt sich der Elternbeirat im Idealfall wie folgt zusammen:

  • Jede Gruppe sollte durch mindestens einen Beirat vertreten sein. Es wäre schön, wenn auch verschiedene Nationalitäten im Elternbeirat vertreten wären. Wenn möglich sollten es insgesamt 7 bis 10 Personen sein.
  • Aus den gewählten Personen werden Vorsitz, Stellvertretung, Protokollführung und Kassenwart noch am Abend der Wahl im Gremium gewählt.
  • Jedes Kind hat ein Stimmrecht, das durch ein Elternteil wahrgenommen wird und pro Kind darf sich nur ein Erziehungsberechtigter im Beirat befinden.
Jede Mithilfe ist wichtig – auch im Interesse Ihres Kindes!

Beiratsmitglieder

Die Funktionen im Elternbeirat 2019/2020 verteilen sich wie folgt:

Amt Name Gruppe
1. Vorsitz Mira Hofmann Sternengruppe
2. Vorsitz Marina Muss Sonnengruppe
Protokallant Nicole Hübner Sternengruppe
Kassenwart Sonnengruppe
Beirätin Katrin Meier Regenbogengruppe
Beirätin Elisabeth Niedermaier Mondgruppe
Beirätin Karoline Bott-Istanbuli Sonnengruppe
Beirätin Nina Lütte Regenbogengruppe

Alle Kontaktadressen finden Sie an der blauen Infowand des Elternbeirates im Kindergarten. Interessierte Eltern, die das Protokoll der letzten Elternbeiratssitzung elektronisch haben möchten, senden bitte eine kurze Info an die email – Adresse des Elternbeirats (s. Infowand).